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Für viele Sternbeobachter ist sicher sehr interessant zu wissen, welche Größe ein Fernrohr haben muß, um bestimmte Details auf Planeten zu erkennen. Dabei muß berücksichtigt werden, dass viele Faktoren für die ungestörte und einwandfreie Sichtbarkeit von Einzelheiten eine Rolle spielen. Die hier angegeben Werte beziehen sich dabei auf optimale Witterungsbedingungen, eine saubere Optik und eine günstige Stellung der Planeten.
| Merkur | 60 mm ø, 100 x - Sichelgestalt des Planeten 120 mm ø, 150 x - Schattierungen auf der Oberfläche |
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| Venus | 20 x - Sichelgestalt des Planeten 100 x - übergreifende Hörnerspitzen der Venussichel (bedingt durch Lichtstreuung) |
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| Mars | 60 mm ø, 100 x - weiße Polkappe 80 mm ø, 150 x - dunkle Flecken auf der Oberfläche |
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| Jupiter | Fernglas:- 4 größten
Monde 50 mm ø, 60 x- Ellipsenform des Planeten und die größten Wolkenbänder 100 mm ø, 100 x - Einzelheiten in der Wolkenstruktur, wie z.B. den Großen Roten Fleck 100 mm ø, 150 x - Schattenwürfe der Monde auf den Planeten |
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| Saturn | 30 x - Ringgestalt sichtbar 50 mm ø, 60 x - dunkler Zwischenraum zwischen Planet und Ring erkennbar, sowie die 2 größten Monde 80 mm ø, 150 x - Cassinischen Teilungslinie auf dem Ring erkennbar 100 mm ø, 150 x - eventuelle Wolkenstrukturen sichtbar, sowie der Schatten des Ringes auf dem Planeten |
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| Uranus | Fernglas:
- als Stern sichtbar 80 mm ø, 120 x - Planet als winziges Scheibchen erkennbar 200 mm ø, 300 x - schwache, streifenförmige Wolkenstrukturen möglich |
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| Neptun | Fernglas:
- als Stern sichtbar 120 mm ø, 150 x - Planet als winziges Scheibchen erkennbar |
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| Pluto | 400 mm ø: - Planet als Stern sichtbar |
Erläuterung:
80 mm ø, 120 x - Fernrohr mit einem Objektivdurchmesser von 80 mm und einer 120fachen Vergrößerung