logo.jpg

Dunkelnebel

Werbung:


Nicht immer stehen helle Sterne in der Nähe von Gas- und Staubwolken in unserer Milchstraße. Ist dies nicht der Fall, dann leuchten diese Gasmassen überhaupt nicht, sondern bleiben unsichtbar. Trotzdem kann man sie ausmachen, da sie das Licht der dahinter liegenden Sterne verschlucken. Man hat den Eindruck, als hätte der Himmel ein Loch an der entsprechenden Stelle. Am bekanntesten ist wohl der »Kohlensacknebel« am südlichen Sternenhimmel. Aber auch am nördlichen Sternenehimmel finden wir im Sternbild Schwan, Adler oder Schütze viele Stellen, wo das Band der Milchstraße scheinbar Löcher hat. Diese kommen noch besser auf langbelichteten Fotografien heraus. Ihre Ursache kennen wir nun: Dunkle Gas- und Staubwolken, die das Licht der dahinterliegenden Sterne verschlucken. Ein weiterer sehr bekannter Nebel dieser Art ist im Winter im Sternbild Orion zu finden, nämlich der sogenannte Pferdekopfnebel. Er wird so genannt, da er die Umrisse eines Pferdekopfes zeigt.



pferdekopf.jpg

Der Pferdekopfnebel im Sternbild Orion
Dieser Dunkelnebel ist einer der bekanntesten. Er hat die Umrisse eines Pferdekopfes, daher auch sein Name. Es ist wohl eines der faszinierensten Objekte an unserem Himmel. Leider ist er aber nur schwer zu beobachten. Man braucht dazu schon ein Fernrohr mit mindestens 30 Zentimeter Öffnung.
Ausschnitt aus dem Poss





© Astroalarm.de, 2000-2005