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Besonders im Sternbild Leier findet man schon mit einem kleinen Fernrohr ein schwach leuchtendes nebliges Scheibchen, das bei höherer Vergrößerung ein planetenähnliches Aussehen hat. Obwohl diese Objekte nicht viel mit Planeten zu tun haben, nannte man sie planetarische Nebel. Es handelt sich hier um Gashüllen absterbender Sterne. Wenn ein Stern am Ende seines Lebens sein Wasserstoff aufgebraucht hat, bläht er sich zum roten Riesen auf und beginnt langsam zu pulsieren. Dabei stößt er einen Teil seiner äußeren Gashülle in den Weltraum ab. Diese ist dann als leuchtender Gasring um den Stern herum zu sehen. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine kugelförmige Hülle; nur durch den sogenannten »Seifenblaseneffekt« erscheinen die Ränder dicker und wir sehen einen Ring. Bis heute hat man über 1000 solcher planetarischen Nebel in der Milchstraße gefunden.
Ihre Beobachtung ist nicht ganz leicht. Erst mit Fernrohren von mindestens 20 Zentimeter Öffnung kann man bei den helleren den Ring in seiner eigentlichen Gestalt sehen. Liegt die Optik eines Fernrohres darunter, so zeigen sich nur schwache, in etwas kreisrunde neblige Lichtfleckchen. Auch die Zentralsterne sind meist sehr schwach und nur mir größeren Fernrohren zu erkennen.
M 57 in der Leier und M 27 im Füchschen
Ausschnitte aus dem Poss
NGC 7293 der Helixnebel im Sternbild Wassermann
Ausschnitte aus dem Poss