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Unsere Milchstraße ist nicht die einzigste im Universum. Schon in mondloser und klarer Nacht kann man fernab von jeder Stadt im Sternbild Andromeda einen schwachen diffusen Lichtfleck erkennen. In einem Feldstecher erscheint er schon sehr deutlich. Das ist die sogenannte Andromedagalaxie M 31, unsere Nachbarmilchstraße im Raum. Sie ist 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Wir sehen sie eigentlich gar nicht wie sie heute aussieht, sondern wie sie vor gut 2,5 Millionen Jahren aussah, denn so lange braucht das Licht, um zu uns zu gelangen!!
Blickt man tiefer in das Universum, so tauchen immer mehr Galaxien oder Milchstraßen auf. Sie zeigen eine große Formenvielfalt. Daneben sehen wir sie auch unter verschiedenen Blickwinkeln. Die Galaxien selbst sind keine starren Gebilde, denn sie rotieren um ihre Achse wie riesige Feuerräder. Unsere Milchstraße braucht etwa 250 Millionen Jahre für eine solche Rotation. Weiterhin gibt es auch einige seltsam aussehende Galaxien, die meist zu zweit oder gar mehreren beeinander stehen und durch seltsame Materiebrücken miteinander verbunden zu sind.
Die Spiralgalaxie NGC 891 (links) und NGC 6744 (rechts)
Die Spiralarme sind Stellen, wo die Gasdichte in der Galaxie höher ist und somit kommt
es dort zur Entstehung von Sternen.
Ausschnitt aus dem Poss